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Politische Verfolgung im Deutschen Bund (1815–1866)

Nach dem Wiener Kongress war der Deutsche Bund (1815–1866) von der Restauration und der systematischen Unterdrückung liberaler sowie nationaler Ideen geprägt. Mit den Karlsbader Beschlüssen von 1819 etablierten die fürstlichen Regierungen ein flächendeckendes System der Zensur, Universitätsüberwachung und Demagogenverfolgung. Auf dieser Seite beleuchten wir die Unterdrückung der bürgerlichen Freiheitsbewegung, das Schicksal verfolgter Intellektueller und Burschenschafter sowie die repressiven Reaktionen des Staatenbundes auf die Revolution von 1848.

Kölner Dom im frühen 19. Jahrhundert während der Restauration im Deutschen Bund mit Bürgern auf dem Domplatz

Unterstützung der Kölner für das autoritäre Preußen

    Köln kam nach dem Wiener Kongress (1815) unter preußische Herrschaft. Entgegen der häufig gehörten Meinung, dass das katholische Köln das protestantische Preußen abgelehnt habe, stieß die autoritäre preußische Politik mit ihren Karlsbader Beschlüssen auf Zustimmung… 

    Zeitgenössisches Gemälde von der Frankfurter Paulskirche: Hier tagte die Nationalversammlung tagte seit dem 18. Mai 1848.

    Deutscher Bund – Politische Verfolgung während der Restauration

      Die politische Verfolgung im Deutschen Bund (1815 bis 1866) war ein zentrales Instrument der Restaurationsepoche, um liberale, nationale und demokratische Bewegungen zu unterdrücken. Sie erreichte ihren Höhepunkt mit den Karlsbader Beschlüssen (1819) und prägte die deutsche Politik bis…