Was passiert, wenn der Staat und die Standesorganisationen Hand in Hand arbeiten, um eine abweichende medizinische Meinung zu exekutieren? Im März 2026 erreichte die Verfolgung kritischer Mediziner eine neue Stufe: Dr. Monika Jiang wurde nach einer bereits erfolgten strafrechtlichen Verurteilung nun auch von der Ärztekammer Nordbaden drakonisch bestraft. Erinnert das an moderne Inquisition?
Der Fall Dr. Jiang steht stellvertretend für eine wachsende Zahl von „Mutärzten“, die während der Krisenjahre 2020–2024 ihrem ärztlichen Ethos treu blieben und damit ihrem Wissen und Gewissen statt staatlicher Verordnungen und politischer Order folgten.
Die juristische Guillotine: Das Ersturteil
Bereits am 20. Februar 2025 wurde Dr. Jiang vom Landgericht Mannheim verurteilt. Der Vorwurf: 4.374 (später auf 4.373 „berichtigt“) „unrichtige“ Maskenbescheinigungen. Wer abweicht, begeht keine medizinische Einschätzung nach bestem Wissen und Gewissen, sondern eine „Straftat“.
Die Bilanz der ersten Verfolgungswelle:
- Freiheitsstrafe: 2 Jahre Gefängnis auf Bewährung.
- Finanzieller Entzug: Einziehung von 28.410 € plus eine zusätzliche Auflage von 18.000 €.
- Verfahrenskosten: Über 110.000 € an Rechtskosten – eine Summe, die allein schon geeignet ist, eine wirtschaftliche Existenz zu vernichten.
Das Berufsgericht: Wenn die Kammer zur Inquisition wird
Anstatt ihre Mitglieder vor politischer Willkür zu schützen, fungiert die Ärztekammer Nordbaden als verlängerter Arm der Repression. Am 24. März 2026 verurteilte das Kammergericht in Karlsruhe Dr. Jiang zu einer weiteren Geldstrafe von 10.000 €.
Die Begründung ist bezeichnend: Sie habe dem „Ansehen der Ärzteschaft geschadet“. Tatsächlich hat sie jedoch nach dem hippokratischen Grundsatz „Primum non nocere“ (Zuerst einmal nicht schaden) gehandelt, um Patienten vor den physischen und psychischen Folgen des Maskenzwangs zu bewahren.
Die Mechanismen der Verfolgung
Der Fall Jiang offenbart drei erschreckende Muster politischer Justiz im Jahr 2026:
- Die Umdeutung der Therapiefreiheit: Wissenschaftlicher Diskurs wird durch ein „offizielles Narrativ“ ersetzt. Wer abweicht, begeht keine medizinische Fehlleistung, sondern eine „Straftat“.
- Das Konstrukt des „erfundenen Geständnisses“: Laut Prozessbeobachtern basierte das Kammerurteil auf Aussagen, die Dr. Jiang nie getätigt hatte. Der Richter unterstellte ihr, Masken als „Teufelswerk“ bezeichnet zu haben – eine bizarre Metaphysik, um eine sachliche Medizinerin ins Abseits zu rücken.
- Die finanzielle Zermürbung: Durch die Kombination aus Strafbefehlen, Einziehungen, Kammerstrafen und immensen Anwaltskosten wird ein Exempel statuiert. Ziel ist die totale soziale und finanzielle Liquidation der Dissidenten.
Solidarität mit Dr. Jiang
Trotz der Zurückweisung ihrer Verfassungsbeschwerde und des Gnadengesuchs gibt Dr. Jiang nicht auf. Eine Einzelpetition im Landtag von Baden-Württemberg ist noch anhängig. Es geht hier nicht mehr nur um eine einzelne Ärztin, sondern um die Frage, ob Ärzte in Deutschland künftig nur noch Staatsangestellte mit Approbation sind oder freie Ärzte, die ihrem Gewissen verpflichtet bleiben.
Unterstützen Sie Dr. Monika Jiang: Der „Förderverein Weißer Kranich“ koordiniert die Hilfe für die verfolgte Medizinerin. In einer Zeit, in der das Recht gebeugt wird, ist zivilgesellschaftliche Solidarität die letzte Brandmauer.
Kontoverbindung
Förderverein Weißer Kranich
IBAN DE56 7645 0000 0232 1701 91
Schenkung für Dr. Monika Jiang
