Politische Verfolgung gab es nicht nur im Mittelalter, Kaiserreich, Nationalsozialismus oder in der DDR: Auch in der Bundesrepublik werden Oppositionelle und Andersdenkende eingeschüchtert und in ihrer politischen oder beruflichen Tätigkeit eingeschränkt.
Politische Verfolgung und Repression – Aktuelles
Berichte von Gefängnisbesuchen bei politischen Gefangenen
Politische Verfolgung und Repression – Analysen
Parteiverbote in Deutschland seit dem Kaiserreich: Eine historische Analyse der politischen Verfolgung
Parteiverbote in Deutschland haben eine lange und wechselvolle Geschichte, die bis ins Deutsche Kaiserreich zurückreicht. Als Mittel zur Unterdrückung politischer Gegner und zum Schutz bestehender Machtstrukturen wurden sie in verschiedenen Epochen mit unterschiedlicher Intensität eingesetzt. Dieser Artikel zeichnet die Entwicklung der Parteiverbote vom Kaiserreich über die Weimarer Republik, die NS-Zeit …
Geschichte der Repression durch den Iran in Deutschland
Berlin war schon immer ein Schauplatz der Repression durch den Iran in Deutschland. Ob als Zentrum für Exil-Intellektuelle im Kaiserreich, als Partner im „Great Game“ der Weltmächte oder als Tatort für Staatsterrorismus im 20. Jahrhundert. Wir dokumentieren die unheilvolle Allianz und die Kontinuität der Verfolgung über vier Epochen hinweg. Allianzen …
Autoritarismus in Deutschland 2026: Der autoritäre Sog
Erlebt Deutschland einen „autoritären Kipppunkt“? Während die Bundesrepublik formal eine Demokratie bleibt, warnen Soziologen und Politologen vor einer schleichenden Erosion demokratischer Tugenden und dem Autoritarismus in Deutschland. Auf PolitischeVerfolgung.de analysieren wir den Wandel von einer liberalen Gesellschaft hin zu einem Klima der „wehrhaften Repression“. Die Daten der Jahre 2024 bis …
„Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen…“ Martin Niemöllers Warnung
„Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen…“ – Diese Zeilen des Theologen Martin Niemöller sind weltweit zum Inbegriff für das Versagen der Zivilgesellschaft gegenüber einem Unrechtsstaat geworden. Doch wer dieses Zitat nur im Geschichtsbuch verortet, verkennt die schleichende Erosion der Rechtsstaatlichkeit, die wir heute unter dem Deckmantel der …
Social-Media-Verbot & EU-Wallet: Das Ende der digitalen Freiheit?
Das Thema Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige ist im Jahr 2026 zu einem der am hitzigsten debattierten politisch-gesellschaftlichen Themen in Europa und Australien geworden. Während Befürworter den Schutz der psychischen Gesundheit anführen, sehen Kritiker darin eine massive Einschränkung der digitalen Teilhabe und ein Werkzeug zur Totalüberwachung. Der globale Trend: Das australische …
Anti AfD-Narrativ zerstört: Die CORRECTIV-Desinformation zum „Potsdamer Treffen“ wurde gerichtlich untersagt
Wenn Narrative Karrieren machen und Gerichte nur noch aufräumen Ein Narrativ kann schneller entstehen als ein Urteil. Und manchmal braucht es Jahre, bis ein Gericht das ausspricht, was eigentlich von Anfang an hätte gelten sollen: So darf man das nicht behaupten. Genau das hat das Landgericht Berlin II am 17 …
Politische Verfolgung von Ärzten: Warum autoritäre Regime nicht ohne disziplinierte Ärzte auskommen
Wenn Ärzte nicht mehr frei entscheiden dürfen, was für ihre Patienten richtig ist, verändert sich mehr als nur die Medizin. Dann beginnt ein System, den wichtigsten Vertrauensanker der Gesellschaft zu kontrollieren. Und genau dort wird es gefährlich. Wenn Medizin politisch wird Im Rahmen einer Veranstaltung der AfD-Bundestagsfraktion am 23. März …
Der lange Arm Teherans: Transnationale Repression durch den Iran in Deutschland
Politische Verfolgung durch den Iran gibt es nicht nur innerhalb der eigenen Grenzen: Während die Weltöffentlichkeit auf die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten blickt, führt das Mullah-Regime einen verdeckten Krieg gegen Dissidenten auf deutschem Boden. Berlin, Hamburg und Köln sind im Jahr 2026 Schauplätze einer systematischen Verfolgung, die darauf abzielt, …
Politische Verfolgung in der DDR und der Bonner Republik (1949 bis 1990)
DDR Unrecht Entschädigung: Der lange Kampf gegen die Folgen der Zersetzung
Die Methoden des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) waren in der Spätphase der DDR subtil und grausam. Statt offener Haft setzte die Stasi auf „Zersetzung“ – eine systematische psychische Zerstörung von Regimekritikern. Doch während die Narben in der Seele oft lebenslang bleiben, ist der Weg zur staatlichen Anerkennung und Entschädigung für …
Zersetzung und Überwachung: Die politische Verfolgung in der DDR durch die SED
Die politische Verfolgung durch Zersetzung in der DDR war ein zentrales Instrument der SED-Herrschaft, um oppositionelle Kräfte zu unterdrücken und die sozialistische Ordnung aufrechtzuerhalten. Sie umfasste eine breite Palette von Maßnahmen, darunter Inhaftierungen, Überwachung, psychologische Zersetzung und systematische Diskriminierung. Definition und Umfang der Zersetzung und politischen Verfolgung Die politische Verfolgung …
Stasi Akten einsehen: So recherchieren Sie in den Stasi-Unterlagen – Ein umfassender Ratgeber
Die Entscheidung, seine Stasi Akten einsehen zu wollen, ist für viele ehemalige Bürger der DDR einer der emotionalsten Momente ihrer Biografie. Es ist die Konfrontation mit einem System, das darauf ausgelegt war, das Privatleben bis ins kleinste Detail zu kontrollieren. Doch die Akteneinsicht ist auch der Schlüssel zur persönlichen Freiheit: …
Jubelperser und deutsche Staatsgewalt: Politische Verfolgung durch den Iran in der Bundesrepublik Deutschland (1967)
Der 2. Juni 1967 markiert einen der dunkelsten Tage in der Geschichte der Bundesrepublik. Was als Staatsbesuch des iranischen Schahs Mohammad Reza Pahlavi begann, endete in einem blutigen Exzess staatlich geduldeter Gewalt und dem Tod des Studenten Benno Ohnesorg. Auf politischeverfolgung.de beleuchten wir die Hintergründe der sogenannten Jubelperser und wie …
Die staatliche Verfolgung homosexueller Männer in der Bundesrepublik Deutschland
Eine Verfolgung Homosexueller fand auch in der Bundesrepublik statt: Nach dem Ende des Nationalsozialismus und der Gründung der Bundesrepublik Deutschland 1949 hofften viele homosexuelle Menschen auf eine freiere Gesellschaft. Diese Hoffnung wurde jedoch bitter enttäuscht: Die Bonner Republik übernahm den nationalsozialistisch verschärften § 175 StGB nahezu unverändert aus der NS-Zeit …
Die Demokratie am Abgrund: Kommunistenverfolgung in der Bundesrepublik Deutschland
In den 1950er und 60er Jahren war die junge Bundesrepublik von einer tiefen Angst vor kommunistischer Unterwanderung geprägt. Was als „Schutz der freiheitlich-demokratischen Grundordnung“ (fdGO) deklariert wurde, entwickelte sich zu einer Phase massiver staatlicher Repression, die Tausende Existenzen vernichtete. Das KPD-Verbot von 1956 Der Höhepunkt der Verfolgung war das Verbot …
Der Radikalenerlass – Ein dunkles Kapitel deutscher Demokratiegeschichte
Am 28. Januar 1972 verabschiedeten die Ministerpräsidenten der Länder gemeinsam mit dem damaligen Bundeskanzler Willy Brandt (SPD) den sogenannten Radikalenerlass. Offiziell sollte er federführend verhindern, dass „Verfassungsfeinde im öffentlichen Dienst“ arbeiten. In der politischen Realität führte er jedoch zu einem der massivsten Eingriffe in die Grundrechte von Bürgerinnen und Bürgern …
Die unsichtbaren Wunden: Politische Verfolgung in der DDR und ihre psychosozialen Auswirkungen
Die politische Verfolgung in der DDR war kein bloßes Randphänomen, sondern ein tragendes Element der Machterhaltung durch die SED. Während die physische Gewalt der frühen Jahre später durch subtilere Methoden der „Zersetzung“ ersetzt wurde, blieben die Folgen für die Betroffenen oft lebenslang bestehen. Bis heute kämpfen ehemalige politisch Verfolgte mit …
Historische politische und religiöse Verfolgung
Die Organisation Consul (O.C.): Das tödliche Netzwerk des frühen Rechtsterrorismus
In der fragilen Frühphase der Weimarer Republik bildete sich ein Schattenreich aus Gewalt und Fanatismus. Die Organisation Consul (O.C.) war kein bloßer Stammtisch rechter Ideologen, sondern eine hocheffiziente, militärisch strukturierte Terrorzelle. Ihr Ziel war nichts Geringeres als die physische Vernichtung der jungen deutschen Demokratie durch gezielte politische Morde und die …
Die Fememorde der Weimarer Republik: Terror im Schatten der Justiz
In den instabilen Anfangsjahren der Weimarer Republik erschütterte eine Serie von grausamen Morden das Land. Unter dem Begriff „Fememorde“ exekutierten rechtsextreme Geheimorganisationen und paramilitärische Verbände vermeintliche „Verräter“ aus den eigenen Reihen oder politische Gegner. Diese Morde waren kein Ausdruck spontaner Wut, sondern ein systematisches Instrument der politischen Verfolgung, das durch …
Nobelpreisträger Carl von Ossietzky: Der Märtyrer der Pressefreiheit
Carl von Ossietzky war mehr als nur ein Journalist; er war das Gewissen der Weimarer Republik. Als Herausgeber der Wochenzeitschrift „Die Weltbühne“ kämpfte er unermüdlich gegen die schleichende Militarisierung Deutschlands und die Aushöhlung der Demokratie. Sein Schicksal – vom spektakulären Weltbühne-Prozess bis zum qualvollen Tod nach Jahren der KZ-Haft – …
Die Schwarze Reichswehr: Der illegale Schattenstaat und seine Blutspur
Nach dem Ersten Weltkrieg war Deutschland durch den Versailler Vertrag militärisch streng reglementiert: Ein Heer von nur 100.000 Mann, keine schweren Waffen, keine Luftwaffe. Doch im Verborgenen entstand eine gefährliche Parallelarmee – die Schwarze Reichswehr. Sie war nicht nur ein Instrument der geheimen Aufrüstung, sondern ein Zentrum für politische Verfolgung, …
Rosa Luxemburg: „Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden“ – Die Unbeugsame im Fadenkreuz der Klassenjustiz
Rosa Luxemburg war nicht nur eine brillante Theoretikerin des Marxismus und eine leidenschaftliche Antimilitaristin; sie war eine der meistverfolgten politischen Stimmen des deutschen Kaiserreichs. Ihr Schicksal ist ein Paradebeispiel dafür, wie ein Staat, der sich nach außen hin rechtsstaatlich gibt, seine Machtmittel nutzt, um fundamentale Kritik im Keim zu ersticken …
Emma Ihrer: Die unerschrockene Organisatorin der proletarischen Frauenbewegung
Emma Ihrer war eine Frau der Tat, eine strategische Denkerin und eine der ersten Frauen, die die politische Bühne des Kaiserreichs trotz massiver Repression betraten. In einer Zeit, in der das Sozialistengesetz die Arbeiterbewegung in den Untergrund zwang und Frauen jede politische Betätigung untersagt war, baute sie Netzwerke auf, die …
Der Brennpunkt Köln in der Weimarer Republik: Politische Verfolgung und Morde
Köln, die Metropole im Westen, wird oft als Hochburg des rheinischen Frohsinns und der religiösen Mitte (Zentrumspartei) wahrgenommen. Doch die historische Realität zwischen den Weltkriegen war eine andere: Die Domstadt war ein brutaler Brennpunkt der politischen Verfolgung. Von den bürgerkriegsähnlichen Kämpfen der Separatistenzeit bis hin zu den blutigen Saalschlachten der …
Matthias Erzberger: Der gebrandmarkte Wegbereiter der Demokratie
Matthias Erzberger war einer der bedeutendsten und zugleich umstrittensten Politiker der deutschen Übergangszeit vom Kaiserreich zur Weimarer Republik. Als Zentrumsabgeordneter unterzeichnete er 1918 den Waffenstillstand von Compiègne und rettete damit unzählige Leben – doch für die völkische Rechte wurde er dadurch zum personifizierten „Dolchstoßlegenden“-Verräter. Seine Geschichte ist eine Chronik einer …


































