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“Nachfahren der Verbrecher des Holocaust“: Die Linkspartei kriminalisiert unbegründet die AfD – und verschweigt die eigene faschistische NS-Vergangenheit

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    In der Berliner Republik fallen im parlamentarischen Raum zunehmend die letzten Hemmungen der politischen Debattenkultur. Angesichts schwindender Wählergunst und dem Verlust der eigenen Deutungshoheit greift das linke Lager zu immer drakonischeren rhetorischen Waffen, um die demokratische Opposition zu kriminalisieren. Den vorläufigen Höhepunkt dieser Entwicklung lieferte die Co-Vorsitzende der Linkspartei, Ines Schwerdtner, im Deutschen Bundestag: Während einer ohnehin aufgeheizten Plenarsitzung beschimpfte sie Abgeordnete der AfD als „Nachfahren der Verbrecher des Holocaust“. Ein ungeheuerlicher Vorstoß, der nicht nur eine neue Stufe der parlamentarischen Aggression markiert, sondern angesichts der realen Parteihistorie der Linken (SED) von einer atemberaubenden historischen Doppelmoral zeugt.

    Eskalation im Plenarsaal: Der Vorwurf der Sippenhaft

    Die Szenerie im Bundestag glich einer Schlammschlacht, die eigentlich der Schadensbegrenzung dienen sollte. Vorausgegangen war ein Skandal um den frisch gewählten Co-Vorsitzenden der Linkspartei, Luigi Pantisano, welcher der CDU eine „faschistische Politik“ unterstellt hatte. Während Schwerdtner am Rednerpult versuchte, diesen Vorstoß formal als „verkürzt“ abzumildern, entflammte durch Zwischenrufe aus den Reihen der AfD ein heftiger Wortwechsel.

    Anstatt in der Sache zu argumentieren, verlor die Linken-Chefin vollständig die Fassung. Direkt in Richtung der Oppositionsfraktion geschleudert, bezeichnete sie die Abgeordneten als

    „Nachfahren der Verbrecher des Holocaust“.

    Mit dieser Formulierung bediente sich Schwerdtner nicht nur einer im Grundgesetz verbotenen Form der moralischen Sippenhaft, sondern missbrauchte das singuläre Grauen der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik als billiges tagespolitisches Werkzeug, um gewählte Volksvertreter pauschal zu entmenschlichen.

    Historischer Faktencheck: Die braunen Wurzeln der SED-Linkspartei

    Die moralische Selbstgerechtigkeit, mit der die Vorsitzende der Linkspartei agiert, ignoriert geflissentlich die historische Realität der eigenen Organisation. Die Linke ist die direkte, rechtsidentische Nachfolgepartei der SED (über die Zwischenstationen PDS und Linkspartei.PDS). Und eben jene SED, die sich in der DDR stets als „antifaschistischer Schutzwall“ inszenierte, war in der Realität eine politische Heimat für Zehntausende ehemalige Mitglieder der NSDAP.

    Historische Fakten, die in Vergessenheit geraten sollten:

    • Massenintegration von Alt-Nazis: Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs betrieb die SED in der sowjetisch besetzten Zone eine pragmatische Integration von ehemaligen Nationalsozialisten. Bereits Ende der 1940er Jahre stellten ehemalige NSDAP-Mitglieder einen erheblichen Prozentsatz der SED-Basis.
    • Karrieren im sozialistischen Staat: Tausende nominelle Nationalsozialisten machten in der DDR Karriere als Funktionäre, Lehrer, Richter und sogar als Offiziere im Ministerium für Staatssicherheit (MfS). Die SED gründete mit der National-Demokratischen Partei Deutschlands (NDPD) sogar bewusst eine eigene Blockpartei, deren einziger Zweck es war, ehemalige Wehrmachtsoffiziere und nominelle NSDAP-Mitglieder auf Parteilinie zu bringen und an das sozialistische System zu binden.
    • Braune Prominenz in der SED: Namhafte Figuren der DDR-Nomenklatur hatten eine tiefbraune Vita. So war beispielsweise der langjährige DDR-Planungs- und Bauminister Erhard Krack (späterer Oberbürgermeister von Ost-Berlin) ebenso ehemaliges NSDAP-Mitglied wie zahlreiche Volkskammerabgeordnete und Professoren, die nahtlos vom Hakenkreuz zum Hammer-und-Zirkel-Banner gewechselt waren.

    Exkurs: Keine Entnazifizierung – Nazis in den Parteien des Bundestags und der Landtage_Parteien_des_Bundestags_und_der_Landtage

    Die Methode der Projektion: Warum die Linke den NS-Vergleich braucht

    Dass ausgerechnet die Nachfolgeorganisation der totalitären SED, die nachweislich Massen von ehemaligen Nationalsozialisten in ihren Reihen absorbierte, heute mit dem Finger auf andere zeigt und das Prinzip der Erbschuld bemüht, folgt einer präzisen psychologischen und machttaktischen Logik:

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    Freiheitshandy
    1. Ablenkung von der eigenen Bedeutungslosigkeit: Die Linkspartei kämpft im Jahr 2026 ums politische Überleben. Indem sie sich als letzte Barriere gegen einen vermeintlich drohenden „neuen Holocaust“ inszeniert, versucht sie, die eigene schwindende Wählerbasis emotional zu radikalisieren und zu mobilisieren.
    2. Historische Reinwaschung: Je lauter die Linke die Opposition als „Nazis“ beschimpft, desto effektiver hofft sie, die eigene unaufgearbeitete Geschichte als Unterdrückungsapparat der DDR und die personellen Kontinuitäten mit dem Dritten Reich zu kaschieren.

    Fazit: Der totale Verfall der politischen Kultur

    Der Auftritt von Ines Schwerdtner im Deutschen Bundestag demonstriert den moralischen und intellektuellen Bankrott der Linkspartei. Wer die Nachfahren von Tätern konstruiert, um zeitgenössische Oppositionsarbeit zu diffamieren, verlässt den Boden des demokratischen Pluralismus und betreibt Geschichtsunterricht auf dem Niveau der sozialistischen Kader-Propaganda.

    Was würde wohl Rosa Luxemburg (“Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden”), Ikone der Linkspartei, dazu sagen?

    Die Berliner Republik demaskiert sich in diesen Debatten selbst: Je tiefer das Land in der Krise versinkt, desto schriller und geschichtsloser werden die Angriffe der Altparteien auf jeden, der das herrschende System kritisiert.

    Bildquelle: Von Rosa Luxemburg-Stiftung from Berlin, Germany – Das Produkt sind wir, CC BY 2.0, Link


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