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„Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen…“ Martin Niemöllers Warnung

    „Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen…“ – Diese Zeilen des Theologen Martin Niemöller sind weltweit zum Inbegriff für das Versagen der Zivilgesellschaft gegenüber einem Unrechtsstaat geworden. Doch wer dieses Zitat nur im Geschichtsbuch verortet, verkennt die schleichende Erosion der Rechtsstaatlichkeit, die wir heute unter dem Deckmantel der „wehrhaften Demokratie“ erleben.

    Niemöllers Worte waren eine Beichte. Er erkannte zu spät, dass die Freiheit unteilbar ist. Wenn wir heute auf das Deutschland des Jahres 2026 blicken, sehen wir eine moderne Form dieser Kette des Schweigens.

    Die Kette der Gleichgültigkeit

    „Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Kommunist.“

    Heute: Die politische Verfolgung beginnt oft dort, wo Gruppen am Rand der Gesellschaft stehen. Wenn kurdische Aktivisten unter dem Vorwurf des § 129b StGB in Isolationshaft genommen werden, schweigt die Mehrheit. Man ist ja kein kurdischer Aktivist. Man akzeptiert, dass rechtsstaatliche Standards für „die anderen“ aufgeweicht werden, solange man sich selbst auf der „richtigen“ Seite wähnt.

    „Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Sozialdemokrat.“

    Heute: Die Repression rückt näher an die bürgerliche Mitte. Wenn deutsche Journalisten durch EU Sanktionen faktisch ausgebürgert werden, schweigen viele, weil sie die politische Meinung der Betroffenen ablehnen. Man übersieht, dass das Instrument der Ausbürgerung hier zum Mittel der politischen Disziplinierung wird.

    „Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter.“

    Heute: Es trifft die Strukturen der Selbstorganisation. Wenn Ärzten wie Bianca Witzschel die Approbation entzogen wird, weil sie während der Pandemie Atteste ausstellten, oder wenn Anwälte wie Reiner Füllmich für ihre Verteidigungsstrategien juristisch belangt werden, schweigt die Branche aus Angst vor dem sozialen und beruflichen Ruin. Man ist ja kein „Querdenker-Anwalt“.

    Das bittere Ende des Schweigens

    „Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“

    Dieser letzte Satz ist die logische Endstufe jeder Gesellschaft, die den Schutz der Grundrechte von der „Gesinnung“ abhängig macht. Wer zulässt, dass das Bankkonto eines Dissidenten ohne Urteil gekündigt wird, darf sich nicht wundern, wenn morgen die eigene Existenz durch einen Algorithmus oder eine neue Verordnung vernichtet wird.

    Fazit für PolitischeVerfolgung.de

    Niemöllers Zitat ist kein museales Artefakt. Es ist eine Warnung vor dem „Sanften Totalitarismus“. Die Verfolgung im Jahr 2026 braucht keine Konzentrationslager, um Oppositionelle auszuschalten – sie nutzt soziale Ächtung, finanzielle Blockaden und eine politisierte Justiz.

    Wir dokumentieren diese Fälle, damit am Ende niemand sagen kann: „Ich habe es nicht gewusst.“ Denn wenn wir heute schweigen, während andere „geholt“ werden – sei es vor Gericht, aus ihren Berufen oder aus dem öffentlichen Diskurs – bereiten wir den Boden für eine Zeit, in der niemand mehr da sein wird, um für uns die Stimme zu erheben.

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    2 Gedanken zu „„Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen…“ Martin Niemöllers Warnung“

    1. Die ganze AFD-Hetze und Reichsbürger-Diskriminierung ist ebenfalls politische Verfolgung. Wer als Reichsbürger die Nicht-Staatlichkeit des BRD-Treuhandkonstrukts offenlegt und damit nach offizieller Deutung die Rechtmässigkeit der BRD anzweifelt, oder wer, wie Frau Haberbeck nur Fragen stellt, zur Historie des Holocausts, die den Deutschen von den Siegermächten aufgezwungen wird und als alte Frau, die selbst Flüchtling ist und die unterschiedliche Bewertung von Kriegsleid zwischen „normalen“ Flüchtlingen und den jüdischen Menschen, die vom 3. Reich unmenschlichst behandelt wurden, kritisiert und dafür ins Gefängnis muss, muss als politischer Häftling gelten. Auch Peter Fizek, der Gründer des Königreichs Deutschland (KRD), der NIE zu Gewalt aufgerufen hat, sondern einen Ausweg aus diesem BRD-System bot, ist in Haft, bislang OHNE Gerichtsverfahren, es bleibt der Eindruck, dass dieses so lange wie möglich hinausgezögert wird, um ihn und seine Bewegung zu schwächen. Keiner seiner Kritiker hat sie jemals die Mühe gemacht, die Verfassung des Königreichs zu lesen. Mir liegt ein Bericht zu einem Gerichtsverfahren innerhalb des Rechtssystems des KRDs vor, bei dem ein Mann, der auch im BRD-System vor einer Gerichtsverhandlung stand, weil er kinderpornographische Fotos hatte. Dieses Verfahren des KRD ist VORBILDLICH, ich kann es gerne hier als ganzen Text zur Verfügung stellen. Es zeigt eine Menschlichkeit und umfassende Betrachtung des Angeklagten, die vorbildlich ist und ein Bemühung um eine Lösung, die den Angeklagten von seinen Neigungen mithilfe von Therapie und energetischer Aurabehandlung, die nur gemacht wird, wenn er einverstanden ist, versucht zu heilen. Ein Gerichtsverfahren, welches sich um Gerechtigkeit bemüht. Bitte, auch ihr von dieser Seite, MÜSST diese Menschen ebenfalls in eure Liste nehmen, grenzt hier nicht aus!!!

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