Die Domstadt ist im Frühjahr 2026 zum Schauplatz einer unsichtbaren Front geworden. Während tausende Kölner mit iranischen Wurzeln ihre Solidarität mit den massiven Januar-Protesten in Teheran bekunden, operieren Agenten des Regimes in der rheinischen Metropole mit zunehmender Aggressivität.
Die Kölner Diaspora: Ein kraftvolles Signal
Köln beherbergt eine der aktivsten iranischen Communities in Europa.
- Großdemonstrationen: Seit Beginn der neuen Protestwelle im Dezember 2025/Januar 2026 finden wöchentlich Kundgebungen am Heumarkt und vor dem Kölner Dom statt. Die Teilnehmer fordern ein Ende der Hinrichtungen und die Einstufung der Revolutionsgarden (IRGC) als Terrororganisation.
- Kultureller Widerstand: Kölner Künstler und Akademiker mit iranischen Wurzeln nutzen die Freiheit des Rheinlands, um die Informationsblockade des Regimes zu durchbrechen. Sie dienen als wichtige Brücke für die Menschen im Iran, die während des totalen Internet-Blackouts im Januar 2026 von der Außenwelt abgeschnitten waren.
Überwachung und Einschüchterung im Rheinland
Die Freiheit in Köln ist jedoch trügerisch. Sicherheitsbehörden warnen seit Januar 2026 verstärkt vor Spionageaktivitäten.
- Präsenz der „Schläfer“: In Köln wurden mehrfach Personen beobachtet, die Teilnehmer von Solidaritätskundgebungen systematisch fotografierten und filmten. Die Bilder landen in Datenbanken in Teheran, um Rückkehrer zu identifizieren oder Druck auf Verwandte im Iran auszuüben.
- Cyber-Angriffe in der Domstadt: Kölner Aktivisten berichten von einer massiven Zunahme gezielter Hacking-Versuche auf ihre privaten Geräte. Das Bundesinnenministerium bestätigte im Januar 2026, dass iranische Staatsakteure verstärkt Cyber-Attacken gegen die Diaspora in Deutschland führen.
Die „Schatten-Infrastruktur“ des Regimes
Trotz des Verbots großer Zentren wie dem IZH in Hamburg, bleiben in Köln und Umgebung kleinere Strukturen bestehen, die unter dem Deckmantel der Religionsausübung agieren.
- Infiltration lokaler Vereine: Der Verfassungsschutz beobachtet, dass das Regime versucht, Einfluss auf schiitische Moscheegemeinden im Kölner Umland zu nehmen, um Kritiker zu isolieren.
- Drohungen im privaten Raum: Viele Kölner Iraner erhalten anonyme Anrufe oder Nachrichten über Messenger-Dienste, die Details über ihren Alltag in Köln enthalten. Ziel ist die psychische Zermürbung durch das Gefühl: „Wir sind überall, auch in deiner Nachbarschaft.“
Forderungen an die Stadtpolitik
Auf politischeverfolgung.de fordern wir gemeinsam mit Kölner Oppositionsgruppen:
- Erhöhte Polizeipräsenz bei Kundgebungen nicht nur zum Schutz vor Verkehr, sondern zum Schutz vor ausländischen Geheimdienst-Fotografen.
- Aufklärungskampagnen der Stadt Köln über die Gefahren der transnationalen Repression.
- Sichere Räume für den digitalen Austausch, die vor staatlichem Zugriff aus Teheran geschützt sind.
Sicherheits-Check für Dissidenten in Köln (März 2026)
| Gefahr | Präventivmaßnahme |
| Fotografen bei Demos | Tragen von Sonnenbrillen/Masken; Verdächtige Personen sofort der Kölner Polizei melden. |
| Phishing-Mails | Keine Links von unbekannten „Journalisten“ oder „NGOs“ öffnen. Zwei-Faktor-Authentisierung nutzen. |
| Drohungen gegen Familie | Dokumentation jedes Kontakts; Einschaltung spezialisierter Beratungsstellen für Exil-Perspektiven. |
Fazit: Köln bleibt standhaft
Trotz der Bedrohung durch den langen Arm Teherans lässt sich der Kölner Widerstand nicht einschüchtert. Die Domstadt bleibt ein Leuchtturm für die Freiheit des iranischen Volkes. Wir dokumentieren jede Form der Einschüchterung auf deutschem Boden, um die Täter zur Rechenschaft zu ziehen.
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